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Sprunggelenk

Luxation der Peronaeus-Sehne

Die Sehnen des Musculus peroneaus brevis und longus (Peronealsehnen) verlaufen an der Außenseite am Sprunggelenk hinter dem Außenknöchel zum Fuß. Sie ermöglichen das Anheben des Fußaußenrandes (Pronation).

Wann operieren?

Die verletzungsbedingte Luxation der Sehnen (d. h. ein von hinter dem Außenknöchel nach vorne „Springen“) ist eine seltene Verletzung und kann übersehen werden. Es kann entsprechend zu einer chronischen Luxation der Sehnen kommen, ggf. zu einer permanenten Sehnenfehllage. Das klinische Bild entspricht einer chronischen Sprunggelenksinstabilität (z. B. vom Patienten berichtete Gangunsicherheit auf unebener Erde). Kommt es trotz Gipsruhigstellung und / oder Behandlung mit einer Sprunggelenksbandage durch die konservative Therapie nicht zu einer Befundverbesserung ist die operative Rekonstruktion erforderlich.

Was passiert bei der OP?

Die Operation der Luxation erfolgt unter stationären Bedingungen. Der stationäre Aufenthalt beträgt bis zu 7 Tage. Die Mobilisation erfolgt ab dem 1. Tag nach der Operation mit Hilfe der Krankengymnastik an Unterarmgehstützen. Das operierte Gelenk / Bein darf für 3 bis 6 Wochen nicht vollbelastet werden und ist in einer Schiene ruhiggestellt. Hier ist eine zeitweise Teilbelastung an Unterarmgehstützen einzuhalten. Für diesen Zeitraum ist eine Thromboseprophylaxe erforderlich. Nach der stationären Entlassung sollte die Krankengymnastik weiter fortgesetzt werden. In der Regel ist mit einer Rehabilitationszeit von 12 Wochen zu rechnen.

Nachbehandlung

Die Mobilisation erfolgt ab dem 1. Tag nach der Operation mit Hilfe der Physiotherapie an Unterarmgehstützen. Das operierte Gelenk / Bein darf für 3 bis 6 Wochen nicht voll belastet werden. Hier ist eine zeitweise Teilbelastung an Unterarmgehstützen einzuhalten. Für diesen Zeitraum ist eine medikamentöse Thromboseprophylaxe erforderlich. Nach der stationären Entlassung sollte die Physiotherapie, ggf. in Form einer stationären / ambulanten Anschlussheilbehandlung, weiter fortgesetzt werden. In der Regel ist nach einer Operation zur Fesselung der Sehnen mit einer Rehabilitation von 12 Wochen zu rechnen. Patienten müssen mit einer Arbeitsunfähigkeitszeit von 3 Monaten rechnen.