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Schulter

Sehnen­risse der Schulter

Sehnenrisse an der Schulter können durch Überlastung, Unfälle, Engpass-Syndrome oder auch durch Sehnenverschleiß entstehen.

Video: Reparatur von Sehnen | Schulter

Wann operieren?

Für die komplexe und weiträumige Beweglichkeit des Schultergelenkes ist eine reibungslose Funktion aller daran beteiligten Sehnen notwendig. Bei Ausfall einer Sehne des Schultergelenkes kommt es zu Fehlbelastungen und damit verbundenen Schmerzen. Sehnenrisse an der Schulter bedürfen im Allgemeinen einer operativen Therapie. Ausnahmen stellen Sehnenrisse der langen Bizepssehne dar oder veraltete Sehnenrisse.

Was passiert bei der OP?

Bei einem Sehnenriss werden die betroffenen Sehnen mittels minimal-invasiver Technik (Arthroskopie) repariert bzw. am Oberarmknochen wieder fixiert. Sollte eine Naht von Sehnen des Schultergelenkes nicht mehr möglich sein und erhebliche Beschwerden bestehen, so sind andere Operationsverfahren wie Muskelverschiebeoperationen oder auch ein teilweiser oder kompletter Ersatz des Schultergelenkes möglich.

Nachbehandlung

Nach einer solchen Operation ist eine Ruhigstellung in einer Bandage für 4-6 Wochen erforderlich. Mittels Physiotherapie und anhand eines individuellen Nachbehandlungsprogramms wird anschließend die Schulterfunktion wiederhergestellt. In der Zeit der Ruhigstellung ist eine Schreibtischtätigkeit nur eingeschränkt möglich. Körperlich arbeitende Patienten müssen mit einer Arbeitsunfähigkeitszeit von 2 bis 6 Monaten rechnen.