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Schulter

Schäden der Bizepssehne

Die dünnere und längere der zwei Bizepssehnen verläuft durch das Schultergelenk und setzt an der Schulterpfanne an. Hierdurch kommt es häufig zu verschleißbedingten Schäden bis hin zum spontanen Sehnenriss.

Wann operieren?

Schäden der langen Bizepssehne werden operiert, wenn konservative Maßnahmen keinen dauerhaften Erfolg zeigen.

Was passiert bei der OP?

Die Operation der langen Bizepssehne wird mittels minimal-invasiver Technik (Arthroskopie) durchgeführt. In Abhängigkeit des Befundes wird die Sehne geglättet, genäht oder an den Oberarmknochen versetzt, um eine schmerzhafte Reibung im Gelenk zu vermeiden. In manchen Fällen ist es sinnvoll, die Bizepssehne komplett abzulösen.

Nachbehandlung

Nach Naht oder Versetzen der Sehne ist eine Ruhigstellung in einer Bandage für 3 bis 4 Wochen erforderlich. Mittels Physiotherapie und anhand eines individuellen Nachbehandlungsprogramms wird anschließend die Schulterfunktion wiederhergestellt. Die Arbeitsunfähigkeit für Schreibtischtätigkeiten beträgt in der Regel 4 Wochen, körperlich arbeitende Patienten müssen mit einer Arbeitsunfähigkeit von ca. 2 bis 3 Monaten rechnen. Nach einer Sehnendurchtrennung ist keine Ruhigstellung notwendig. Ein spürbarer Kraftverlust ist nach einer Sehnendurchtrennung nicht zu erwarten.