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Fuß

Arthrose des Großzeh­grund­gelenks
Hallux Rigidus

Eine Zerstörung des Gelenkknorpels kann verschiedene Ursachen haben: Gicht, entzündliche Prozesse im Gelenk, wie rheumatoide Arthritis, oder Folgen von Verletzungen (Spotverletzungen).

Diese Veränderungen führen im Verlauf zu einer schmerzhaften Bewegungseinschränkung im Großzehengrundgelenk. Es kann oft zu einer Verformung des Gelenks kommen. Es entstehen dann störende Knochenanbauten (Osteophyten) um die Gelenkfläche herum.

Wann operieren?

Sollten konservative Maßnahmen (spezielle Einlagen, orthopädische Schuhzurichtung, Injektionsbehandlung, antiphlogistisch-analgetische Medikation usw.) nicht ausreichen, kann ein operativer Eingriff helfen.

Was passiert bei der OP?

Es kommen unterschiedliche OP-Methoden je nach Schweregrad der Arthrose zur Anwendung:

  • Gelenkerhaltung: Die Knochenumbauten werden abgetragen (Cheilektomie) und ggf. mit verkürzender Umstellungsosteotomie des 1. Mittelfußknochens ergänzt.
  • Gelenkversteifung
  • Gelenkentfernung: Ein Teil der Gelenkfläche der Großzehe wird entfernt, nur in bestimmten Fällen wird diese Methode noch angewandt.

Nachbehandlung

Die Nachbehandlung hängt von der Operationsmethode ab und wird vom Operateur letztlich festgelegt. Z.B. bei der Operation mit Gelenkerhaltung ist die Mobilisierung im Verbandschuh für ca. 4-5 Wochen unter Vollbelastung erlaubt.

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